Lebensversicherung kündigen: Warum Sie dabei viel Geld verschwenden

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Renten- und Lebensversicherungen werden häufig noch vor Ablauf der Vertragslaufzeit aufgelöst. Doch eine Kündigung ist für die meisten Versicherten nicht rentabel. Warum der Widerruf die bessere Alternative ist, erfahren Sie hier.

Die Lebensversicherung - von vielen Versicherten wird diese Police zur Altersvorsorge abgeschlossen. Doch meist erreichen die Verträge ihre volle Laufzeit nicht, denn ungefähr 50 Prozent der Versicherungsnehmer kündigen ihre Lebens- oder Rentenversicherung schon früher. Verträge im Wert von über 13 Millionen Euro wurden im Jahr 2015 aufgelöst.

Eine Kündigung ist aber oftmals kein besonders lukratives Geschäft für Versicherungsnehmer. Kündigt der Versicherte seine Verträge, erhält er nur den sogenannten Rückkaufswert. Dieser ist allerdings meist weitaus niedriger, als die bereits eingezahlte Summe. Der sogenannte Schlussüberschuss, der am Ende der Vertragslaufzeit fällig ist, entfällt bei einer Kündigung - dieser macht jedoch die Lebensversicherung so wertvoll.

Zu einer Kündigung gibt es jedoch eine deutlich bessere Alternative: den Widerruf. Damit erhalten Versicherungsnehmer nicht nur die bereits eingezahlte Summe wieder. Neben den in den letzten Jahren geleisteten Beiträgen werden Abschluss- und Verwaltungskosten ausgezahlt. Zudem können Versicherte auf diesem Weg eine sogenannte Nutzungsentschädigung erhalten.

Damit ein solcher Widerruf durchgeführt werden kann, müssen bestimmte Faktoren zutreffen. Der Versicherungsvertrag muss zwischen dem 01. Januar 1991 und dem 31. Dezember 2007 abgeschlossen worden sein. Wichtig ist zudem, dass der Vertrag eine fehlerhafte Widerrufsbelehrung enthält. In den in diesem Zeitraum abgeschlossenen Verträgen kommt ein solcher Fehler sehr häufig vor.

Statt der Kündigung könnte der Widerruf für Lebensversicherte die gewinnbringende Alternative sein. Das Überprüfen der Verträge in diese Richtung ist durchaus lohnenswert und kostet den Versicherungsnehmer nichts.

Kostenlos bei helpcheck ist darüber hinaus auch die Berechnung der sogenannten Nutzungsentschädigung. Denn wer seinen Vertrag widerruft, erhält neben den eingezahlten Beträgen auch Nutzungszinsen zurück. Das sind unter anderem die Zinsen, die die Versicherungsgesellschaft mit dem Geld des Versicherten erwirtschaftet hat. Die Berechnung des Anspruchs ist hochkomplex, da eine Vielzahl von Variablen dafür berücksichtig werden müssen. Doch mit genau dem Mehrwert kann der Versicherte auch sämtliches, ihm zustehendes Geld zurückfordern.

Widerrufen statt kündigen – das könnte also für viele Lebensversicherte die bessere Alternative sein. Eine Prüfung könnte sich also lohnen. Zumal Sie das keinen Cent kostet.